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„Transportmomente“ erleben

Nach über sechs Jahren präsentiert sich das norddeutsche Unternehmen JH Logistik nun als «JH Logistik Gruppe». Die Struktur soll deutlich machen, dass es sich nicht nur um eine Projektspedition handelt, sondern das gesamte Logistikspektrum abgedeckt wird.

Mit einem lauten Donnern setzt der letzte Transportrahmen auf und komplettiert so das Puzzle in 10 m Höhe. Geschäftige Hände schliessen die Twistlocks und haken die Ketten ein, damit bei der langen Reise von Portugal nach Bremen alles fest sitzt. Am Fuss des gigantischen Stapels aus Windflügeln steht ein im Vergleich winziger Mensch, auf seiner in fröhlichem Orange leuchtenden Warnweste das JH-Logistik-Logo. Ein Blick auf die Uhr, zufriedenes Aufatmen. Die Beladung ist abgeschlossen, noch vor der geplanten Zeit. Spediteure, Stauerei, Hafenagent und Schiffsleitung arbeiten Hand in Hand wie ein Uhrwerk.

Ganzheitlicher Ansatz

„Um zu verstehen, was Projektspedition bedeutet, reicht es nicht, den Transport vom Schreibtisch aus abzuwickeln“, berichtet Firmengründer und Geschäftsführer Jens Hafemann. „Man muss ihn sehen, hören und anfassen.“ Hafemann legt Wert auf eine qualifizierte und persönliche Betreuung der Transporte. Die Mitarbeitenden gehen jedes Projekt mit Motivation an: Eigenverantwortliches Arbeiten, das Einbringen kreativer Ideen für besonders herausfordernde Transporte und die persönliche Präsenz bei kniffligen Verladungen werden bei der JH Logistik gross geschrieben. «Unsere Logistiker betreuen ihre Transporte von A bis Z, kompetent und mit viel persönlichem Einsatz. Jedes Projekt ist einzigartig und wird auch so behandelt», so Hafemann. Jeder solle Gelegenheit haben, seine ganz eigenen «Transportmomente» zu erleben. Das mache das

Geschäft lebendig. Sein persönliches Highlight war die Abwicklung des kompletten Transports einer für ein Stahlwerk in Katar bestimmten Krananlage, umgeben von einer ganzen Mannschaft von Sicherheitskräften bei 40°C Lufttemperatur. «Als das 35 m lange Teil auf dem wartenden Trailer abgesetzt wurde, wusste ich, dass die einjährige Planung dieses Projekts zum Erfolg geführt hatte», erinnert sich Hafemann.

Neue Entwicklungsstufe

Dieser Enthusiasmus trägt die JH Logistik in die nächste Stufe der Entwicklung. Seit dem 1. Januar 2014 präsentiert sich das Unternehmen als JH Logistik Gruppe. «Wir sind seit unserer Gründung im Jahr 2007 stetig gewachsen,» berichtet Hafemann. Die Aufteilung des Unternehmens in Projektlogistik, Spedition und Fähre spiegle die speziellen Interessen seiner Kunden wider und ermögliche es, gezielter auf ihre Wünsche einzugehen. Seit 2010 ist die JH Logistik in der Windkraft zu Hause. Im Zuge des ersten Grossprojekts organisierte das Unternehmen den Transport von 20 kompletten Windkraftanlagen von diversen europäischen Standorten bis zur Baustelle in Bulgarien. Weitere ähnliche Projekte folgten. Bis Ende letzten Jahres brachte JH Logistik erfolgreich 44 Windkraftanlagen in die Ukraine. 2013 gelang schliesslich der Einstieg ins Offshore-Geschäft. Der hart umkämpfte Markt erfordert besondere Kompetenz und bietet zahlreiche Herausforderungen. «Diese Gelegenheit zu zeigen, was wir können, lassen wir uns nicht entgehen», freut sich Hafemann mit Blick auf die kommenden besonderen «Transportmomente».

Den Originalartikel finden Sie in der ITJ unter www.transportjournal.com oder hier als PDF ITJ 09/10 2014 Heavylift/Breakbulk-Special.


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